Wir befassen uns mit der Zeit zwischen 900 und 950 n. Chr., der Zeit des Jelling-Stils und „siedeln“ uns auf der Isle of Man an.

Diese wurde zwar in erster Linie von norwegischen Wikingern besetzt, stand aber auch unter irisch-keltischem und dänischem Einfluss.
Es entstanden Bündnisse zwischen Nordmännern und Kelten bzw. Angelsachsen, wodurch wir eine große Bandbreite sowie die Möglichkeit einer „lebendigen“ Darstellung erreichen. Damit wollen wir eine reine Grabfund-Darstellung vermeiden.

Nach dem Leitgedanken der experimentellen Archäologie probieren wir Geschichte praktisch aus: Neben der Herstellung von Kleidung, Schuhen, Schmuck, Glasperlen und allgemeinen Ausrüstungsgegenständen beschäftigen wir uns mit der Kampfweise der Wikinger (z.B.: Schildwall), dem Bogenbau und anderen Dingen des täglichen Lebens, um eine historisch korrekte Darstellung zu erreichen. Außerdem sind wir gerade dabei, ein Wikingerschiff nachzubauen – einen Küstensegler, der bei Roskilde (Dänemark) gefunden wurde.

Bei all den Aktivitäten darf aber auch ein schönes Lager mit geselligem Beisammensein von „Gleichgesinnten“, die vielleicht gerade bei einer Runde Met zusammensitzen und sich ihrer Beutezüge rühmen, nicht fehlen!